was mir sonst noch so einfällt - Segeln in Skandinavien

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was mir sonst noch so einfällt

Törns > 2007 Ostschweden-Aaland


Und wie war es denn so diesen Sommer?
Unbedingte Ziele hatte ich nicht, aber meine Wunschliste vorweg sah etwa so aus:
-Mehr Tage unterwegs als Hafentage: Wunsch erfüllt, war nicht immer so
-Mehr Segelmeilen als Motormeilen: erfüllt, habe ich früher nicht erfasst
-Mehr Segelstunden als Motorstunden: wenn man die Hafenmanöver abzieht, erfüllt.
-Bornholm: erfüllt
-Christiansö: erfüllt
-Utklippan: erfüllt
-Gotland: nicht erfüllt
-Mälaren: erfüllt
-Bottensee: nicht erfüllt
-Aaland: erfüllt
-Treffen mit Winfried von der SY Pilgrim: erfüllt
-Treffen mit Hanna und Thormod: erfüllt
-Harstena: nicht erfüllt
-Ankerbuchten in den schwedischen Ostschären: nicht erfüllt, ich habe leider keine Nacht frei vor Anker gelegen, nur Kaffeeankern zum Baden oder Heckankern an einem Steg.
Es bleiben also wieder einige Ziele übrig für ein "Nächstes Mal". Das ist auch nicht schlecht.

Das Wetter: Mitte Mai prima Wind um Richtung Ostschweden zu kommen, bis Västervik in 14 Tagen bis Oxelösund nur 2 Hafentage. Zum Vergleich von Västervik zurück 34 Tage allerdings mit kleinem Umweg in Dänemark. Hochsommerwetter nur Anfang Juni im Mälaren mit Badewassertemperatur 20 Grad. Sonst durchwachsen aber nicht wirklich schlecht über längere Zeit.
Zurück ab Ystad brauchte man schon viel Geduld. Da ist es ein Vorteil ein alter Mann zu sein und keine Termine zu haben.

Was mir besonders gefallen hat: Christiansö, wunderschön; Utklippan, etwas bizarr aber eindrucksvoll, da möchte ich aber nicht eingeweht sein; Mälaren gleich zweimal bei bestem Wetter, natürlich wieder Stockholm, ebenfalls bei bestem Wetter; Treffen mit Freunden; einige sehr nette Segler getroffen z.B. Peter aus München ( er berlinerte allerdings), der sich mit seinem Eigenbau-Katamaran Revolution in den Schären sehr schwer tat, und den ich häufiger getroffen habe; WLAN-- Verbindungen in manchen Häfen haben wohl meine Mobiltelefonrechnung günstig beeinflusst (ist aber immer noch zu hoch).

Was mir nicht so gefallen hat: Das Wetter? Ja manchmal, aber insgesamt bin ich nicht unzufrieden; immer noch zu viel Hafentage, aber das lag am Wetter; mein Hautproblem am Handrücken; ich habe doch wieder keine gemütliche etwas längere Dänemarkrunde mit Ankern und Baden in der Nachsaison geschafft, auch hier hat das Wetter ein früheres Törnende provoziert.

Probleme mit dem Boot unterwegs: Nur den Baumbeschlag am Mast musste ich in Schweden neu nieten lassen, sonst hatte ich keine Probleme. Die neue Windpilot-Selbststeueranlage konnte ich nur am Anfang und einen Tag am Ende des Törns einsetzen. Bei sehr raumen Wind habe ich keine zufrieden stellende Einstellung gefunden. Hochamwind--Kurse, wenn es also nicht möglich ist einen Wegpunkt direkt zu erreichen, kann die Anlage aber prima. Wenn ich aber feste Kurse fahren konnte, habe ich den Autopiloten eingesetzt, da die Selbststeueranlage jede Windänderung, auch in der Stärke, mit einer Kursabweichung quittiert also einen Umweg macht.
Ach so, meine Funke hatte keine MMSI (Kennzeichnungsnummer) und das seit 3 Jahren. Sie war vom Lieferanten einfach nicht eingegeben worden und ich habe es nun selbst gemacht. Für Nichtexperten: Ein "automatischer" Notruf wäre nicht gesendet worden. Ich war schier entsetzt, als ich das festgestellt habe. Winfried von der SY Pilgrim ist auf die Idee gekommen, die Funktionalität zu überprüfen.

Viele schöne Fotomotive und speichern teilweise im RAW--Format führten zu einem nie geahnten Datenvolumen, so dass mein Notebook (welches sowieso an einigen Ecken zickte) total überlastet war, und ich jede Menge CDs brennen musste.

Wie man merkt, ich bin durchaus zufrieden. Aber es scheint so, in Ostschweden und den Aalands ist das Wetter schon etwas gemäßigter als im Skagerak, Kattegatt und Westliche Ostsee. Wenn ich die Seewetterberichte von dort hörte, war ich froh in Ostschweden zu sein. Nun lebe ich gerne an Bord, wenn nur der Hafen ein paar Bedingungen erfüllt, und genug Bücher hatte ich mit, und tauschen konnte ich auch. Außerdem haben die Fotos, die ich neugierigerweise auch teilweise gleich bearbeitet habe, nur um mal zu sehen, was sich da herausholen lässt, für Zeitvertreib gesorgt.

 
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