Grebbestad-Burgtiefe - Segeln in Skandinavien

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Grebbestad-Burgtiefe

Törns > 2012 Südnorwegen

Der starke Wind in Grebbestad dauerte einige Tage, da war ich froh einen guten Liegeplatz zu haben. Dann fuhr ich weiter durch den Sotekanal bis Malmöns Marina östlich von Smögen. Von dort nach Mollösund und in diesem schönen Hafen hing ich wieder einige Tage fest bei Südwestdwind. Als der Wind nachlies machte ich einen Versuch bei sehr wenig Wind nach Skagen zu motoren. Aber Gegenwind, der Seegang und der Strom brachte mich dazu das abzubrechen und wieder an der schwedischen Küsten außen an Marstrand und den Paternoster Schären vorbei zu dem Hafen Hönö-Klaava westlich von Göteborg zu motoren.
Dort verlor ich langsam den Glauben noch in absehbarer Zeit Richtung Südwest zu kommen. Das Wetter war sehr wechselhaft, aber immer mit Wind aus Süd bis West. Ich erkundigte mich schon nach einem Winterlager. Aber entweder konnte mir niemand Auskunft geben oder ich bekam eine Absage, weil schon alles ausgebucht war. Aber als eine Langfristwettervorhersage einfache Bedingungen erhoffen ließen, motorte ich am 9. Aufgust bei Flaute direkt 42 Seemeilen nach Saeby/Dänemark rüber.

Seehunde bei Vinga

Bilderalbum Westschweden-Dänemark

Vinga mit Holzbake und Leuchturm
Hier war ich mit einem Ausflugsboot von Hönö aus, dabei wurden auch die Aufnahmen von den Seehunden gemacht, siehe Bildergalerie

Nach 5 Tagen war ich schon in Kerteminde, noch 3 Hafentage in Kerteminde, Rudköbing und Bagenkop und ich war am 19. August im Zielhafen. Ich hatte dann immer gutes Wetter aber keinen Wind zum Segeln. Einige Segelversuche wurden meistens nach kurzer Zeit abgebrochen. Wenn ich nie motort hätte, wäre ich wohl von Burgtiefe nur nach Kerteminde und zurück gekommen.

Das bringt mich auf den Gedanken, daß Segeln doch teurer als motoren ist....denn mein Motor fährt teure Segelausrüstung spazieren. Wenn ich das Rigg, die Winschen, Fallen und Schoten, die Windsteueranlage verkaufe und den Drehflügelpropeller durch einen Festpropeller ersetze, dann kann ich mir vom Erlös wohl den zusätzlichen Diesel für den Rest meines Lebens als Yachty kaufen.


Burgtiefe, ein Gewitter mit Starkwind und Regen.
Danach schien wieder die Sonne

 

Fast schon vergessen, voriges Jahr berichtete ich über Motorbrummen aus unbekannter Ursache. Im vergangenen Winter hatte ich vor von einem Motormechaniker einige Änderungen durchführen zu lassen. Daraus ist aber nicht geworden, weil der mich immer vertröstete kein Angebot machte und letztlich keine Zeit hatte. So wurde gar nichts verändert. Das Brummen trat nun nach Beginn meines Törns am 5 Tag und auch noch später kurzzeitig und sehr leise wieder auf. Im Grunde ist es verschwunden, und ich habe es nur noch gehört, weil ich den Klang so genau kannte. Und wie gesagt, auch dann trat es sehr selten und nur für wenige Minuten auf .


Und hier sind nochmal alle Bilderalben zusammengefasst:
Törn 2012 alle Bilderalben

 
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